Ablauf:
Client → Server-IP:11143 → rinetd → 127.0.0.1:1143 → Proton Bridge Client → Server-IP:11025 → rinetd → 127.0.0.1:1025 → Proton Bridge
✔️ Bridge bleibt lokal
✔️ Clients greifen zentral zu
✔️ Kein VPN/SSH nötig
✔️ Stabil & simpel
Auf dem Server:
ss -tlnp | grep proton
Du solltest sehen:
127.0.0.1:1143 127.0.0.1:1025
👉 Das ist korrekt und gewollt
Debian / Ubuntu sudo apt update sudo apt install rinetd
sudo nano /etc/rinetd.conf
Beispiel-Konfiguration (empfohlen) # IMAP weiterleiten 0.0.0.0 11143 127.0.0.1 1143
# SMTP weiterleiten 0.0.0.0 11025 127.0.0.1 1025
💡 Warum andere Ports? Damit klar ist, dass es kein echter Mailserver ist und keine Kollision entsteht.
sudo systemctl enable rinetd sudo systemctl restart rinetd
Status prüfen:
sudo systemctl status rinetd
sudo ufw allow 11143/tcp sudo ufw allow 11025/tcp
IMAP Feld Wert Server IP-DEINES-SERVERS Port 11143 Sicherheit STARTTLS Benutzer Bridge-Benutzer Passwort Bridge-Passwort SMTP Feld Wert Server IP-DEINES-SERVERS Port 11025 Sicherheit STARTTLS Benutzer Bridge-Benutzer Passwort Bridge-Passwort
✅ Fertig – keine Bridge auf Clients nötig
🔐 WICHTIGE Sicherheitshinweise (bitte beachten!)
❗ rinetd macht die Bridge im LAN erreichbar
NICHT tun
❌ Ports ins Internet forwarden
❌ Öffentliche IP binden
Empfohlen
✔️ Nur LAN
✔️ Oder Firewall auf feste IPs beschränken:
sudo ufw allow from 192.168.1.0/24 to any port 11143 sudo ufw allow from 192.168.1.0/24 to any port 11025
🧩 Warum rinetd hier besser ist als andere Optionen Methode Bewertung Direkt binden ❌ instabil SSH-Tunnel ⚠️ pro Client rinetd ⭐⭐⭐⭐⭐ VPN ⭐⭐⭐⭐⭐ (aber mehr Setup) socat ⚠️ ok, aber weniger elegant
➡️ rinetd ist genau richtig, wenn:
du einen zentralen Server hast
mehrere Geräte zugreifen
Docker / Home Assistant / Paperless nutzt
🔄 Optional: Logging aktivieren logfile /var/log/rinetd.log
sudo touch /var/log/rinetd.log sudo chown rinetd:rinetd /var/log/rinetd.log
✅ Fazit
✔️ Ja, rinetd ist eine saubere, stabile Lösung ✔️ Proton-konform (Bridge bleibt localhost) ✔️ Ideal für Server-Setups ✔️ Minimaler Overhead